Kommt’s wirklich auf die Grösse an?

So, liebe Leserinnen, nun widmen wir uns einem ganz heissen Thema. Eine Frage, die sicherlich in vielen Weiber-Runden schon mehrmals diskutiert wurde: Kommt’s wirklich auf die Grösse an?
Aber ich muss euch gleich am Anfang enttäuschen, zumindest die 99 %, die gerade an DIE Grösse gedacht haben und sich auf einen schmutzigen und fiesen Text freuen. Nein, nein. Wir gehen zwar ins Detail. Aber nicht dort.
Liebe LesER, keine Angst also für euch, es geht nicht unter die Gürtellinie. Doch, das zwar schon. Aber nicht dort.

Während einer längeren Zugfahrt heute habe ich mir überlegt, welche äusserliche Grösse denn für uns Frauen am Mann überhaupt relevant ist. Denn hat nicht jede von uns andere Vorlieben und achtet sich nicht jede von uns auf Körperteile oder Details, die einer anderen im Traum nie auffallen würden? Grübchen. Die pulsierenden Adern auf der Stirn wenn er sich aufregt. Die Träne, die ihm aus dem Augenwinkel schlüpft wenn er gähnt. Jede tickt anders und deshalb gibt es ja meiner Meinung auch diverse äusserliche Grössen, die wir uns vor Augen führen müssen, wenn wir dieses Thema intensiv und fair diskutieren wollen.

Nehmen wir doch beispielsweise die Körpergrösse. Das Klischee will, dass er ungefähr einen halben Kopf grösser ist als sie. Achtet man sich, ist oftmals der Mann tatsächlich grösser als die Frau. Wobei das für die Mehrheit wohl eine Win-Win Situation darstellt. Die Frau, die sich nach Schutz und Geborgenheit suchend in die Arme des Mannes sinken lässt, während er sich dabei gross und stark und in der Rolle als Beschützer am richtigen Fleck fühlt. Ich kenne allerdings auch Pärchen, wo er kleiner ist als sie und sie sind mindestens genauso glücklich zusammen!

Die Hände. Nun ja. Stelle ich mir vor, mit einem Mann händchenhaltend durch die Stadt zu spazieren, dessen Hände doppelt so gross sind wie meine, würde ich mich wohl eher als kleines Mädchen mit dem Papa fühlen. Muss aber nicht sein. Kann. Dafür könnte er beispielsweise beim Anpacken im Haushalt punkten. Wobei kleine Hände die Sache umkehren können.
Die Nase. Wie die Nase eines Mannes… stopp! Da wollen wir wie gesagt nicht hin. Für mich irrelevant. Ich achte ehrlich gesagt generell selten auf die Nase, zumindest nicht im ersten Moment, da ich ein Augenmensch bin. Lieber sehe ich einem Mann tief in die Augen, als in die Nase. Aber es gibt sie scheinbar, die Nasenfrauen, die sie in ihren Formen, Längen und Grössen schubladisieren und benennen. „Er hat eher eine griechische Nase“
Abstecher unter die Gürtellinie der Erste: Die Füsse. Zum sich draufstellen und so gemeinsam in einer Umarmung herumwatscheln wie ein Pinguin sicherlich besser als wenn er Schuhgrösse 35 hat.
Okay, da ist doch noch einer: Abstecher knapp unter die Gürtellinie der Zweite: der Po. Hmm. Das ist ein Mysterium, da wir das ja irgendwie so auf den ersten Blick gar nicht erkennen können. Entweder schwimmt der Po in einer weiten Schlabberjeans und es ist unklar, wo die Poebene aufhört und der Kniebereich beginnt, oder dann scheint er erstmal grösser als er ist aufgrund der Portemonnaies, Handys und was da noch immer so Platz findet in den hinteren beiden Hosentaschen. (Da müsst ihr mal das Portemonnaie rausklauen, klappt manchmal sogar unbemerkt). Und wenn der Po dann in seinem vollen Po-Dasein ersichtlich wird ist der Zug der Relevanz bereits abgefahren.

Wir könnten noch stundenlang Körperteile aufzählen aber irgendwie würden wir uns im Kreis drehen und es ist ja doch für jede Frau eine andere Grösse, die auf irgendeine Art und Weise wichtig ist. Und seien wir ehrlich, eigentlich zählt doch vor allem die innere Grösse. Und wenn’s stimmt, dann stimmt’s einfach.

Ich bin so offen und nenne euch zum Schluss meine persönliche Grösse, auf die es definitiv ankommt: Ein ganz grosses Herz. Und glaubt mir, so einen Mann, den gibt’s.

Danke an die heutige Titelspenderin: Tanja Nicole Köbeli

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