Rückenwind

Rückenwind du schönes Kind
Ich kenn dich aus Geschichten
In denen Sterne Kinder sind
Die bunte Lieder dichten

Doch sonst bist du mir ziemlich fremd
Hab dich nie lang gespürt
Ein sanfter Hauch an meinem Hemd
Der doch zu Nichts geführt?

Warum bleibst du so kurz nur hier?
Warum weht’s dich stets fort?
Bin ich, wie ich so rumhantier
Für dich kein guter Ort?

Doch bin ich es, die dich verwehrt?
Weil ich, um dich zu sehn
Um meine eigne Achs‘ gedreht
Nun falschrum zu dir steh?

Ich tät zu viel, zu unbedacht
Singst du mir zu, ganz rein
Ich kämpf zu hart, es knarrt und kracht
Statt einfach nur zu sein

Ich halte inne, ich versteh
Und du lächelst mir zu
Als ich mich wieder um mich dreh
Und hinter mir stehst du

Dein Klang verspricht, du bist mir treu
So sei ich es auch mir
Ich setze meine Segel neu
Und werde Eins mit dir

Ein Kommentar zu „Rückenwind

  1. Hach, DAS ist mir nun aber doch sehr vertraut…ein Thema, das ich in mir schon endlos gedreht und gewendet habe – in alle Windrichtungen. Hast du schön ausgedrückt!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s